
Die Gewerkschaftszeitung ver.di publik veröffentlichte in der Ausgabe 7/2017 ein Porträt über mich. Hier ein Auszug:
Monika Hoßfeld […] besuchte die Frankfurter Universität des 3. Lebensalters (U3L), spielte Theater und fand in einem Schreib-Workshop Gleichgesinnte. Sieben Frauen und drei Männer gründeten 2010 zusammen den UniScripta Verlag und veröffentlichen seither gemeinsam Krimis, Romane, Kurzgeschichten, ein Kinderbuch, ein Theaterstück. […]
Krimis haben mittlerweile alle Verlagsmitglieder ins Programm geliefert. Der von Hoßfeld heißt Vergessene Kindheit und thematisiert Missbrauch, Verdrängung und Trauma. Gemeinsam gaben sie einen Band Kriminalgeschichten rund um den Frankfurter Hauptbahnhof heraus. Die Autor/innen reisen seither viel, vor allem in der Region, lesen in Schulen, Büchereien, Gemeindehäusern, stellen auf kleinen Messen aus. Oft wird sie gefragt, ob ihr Buch autobiographisch sei. „Teils schon“, sagt sie, „aber ich habe auch viel Phantasie.“ Und: „Es geht um Bewusstes und Unbewusstes.“ […] Die Arbeit, so Hoßfeld, mache viel Freude.
Pressestimmen zum Kinderbuch Wenn der Elefant blinzelt und der Leopard gähnt (Auswahl)
Maintal Tagesanzeiger, 21.11.2015
Ein blinzelnder Elefant und ein gähnender Leopard
Annika aus der Klasse 5f schreibt: „Eine spannende Buchvorstellung […]. Im Gegensatz zu anderen Kinderbüchern entspricht die Geschichte zum größten Teil der Wahrheit, bis auf einige sehr lustige Sprechblasen, in denen sich die Tiere ganz unterschiedliche Gedanken über die Touristen machen. Monika Hoßfeld erklärte sehr verständlich afrikanische Begriffe, las anschaulich und spannend vor und erzählte alles in Abschnitten […]“
Gelnhäuser Neue Presse, 02.07.2014
Wildtiere, wie sie wirklich sind
Die Überlegungen der Tiere fasste sie in Gedankenblasen. „Kinder mögen das, und ich habe mich schon oft gefragt, was die Tiere wohl denken.“ Nicht nur Kinder mögen das Buch, auch von Afrika-Fans hat Monika Hoßfeld positives Feedback bekommen. Von Kindern hört sie nach Lesungen an Grundschulen oder in Kindergärten oft: „Dorthin möchte ich auch einmal fahren!“
Pressestimmen zum Kriminalroman Vergessene Kindheit (Auswahl)
Gießener Anzeiger, 27.11.2013
Schwieriges Thema in Kriminalroman verpackt
Der feinfühlig und fesselnd geschriebene Kriminalroman von Hoßfeld beschreibt real existierende und von ihr auskundschaftete Handlungsorte in Stuttgart, Hamburg und Hanau. Die Lesung der Kriminalgeschichte, dessen Ende die Autorin offen ließ, hatte Lust auf mehr gemacht. […] Ihr großes Interesse und ihre Liebe gelten Kindern und Jugendlichen. Sie beschäftigte sich in ihrem Beruf als Erzieherin gerne mit psychologischen und pädagogischen Themen.
Gelnhäuser Neue Zeitung, 02.06.2012
Psychodrama im Hitchcock-Stil
Der Roman fesselt ungemein. Es ist nicht das gemeinhin bekannte Spiel der Mördersuche, das dahintersteckt. Es ist vielmehr eine Spannung, die dem Begriff der „Suspense“ näher ist: Nicht einem plötzlichen Überraschungsmoment geschuldet, sondern der ständigen Erwartung einer Katastrophe. Das Buch erinnert an Alfred Hitchcocks Klassiker „Ich kämpfe um dich“. So leidet der Leser mit Gisela, als sie sich erinnern will und schließlich erinnern muss. Und über allem liegt die Frage, wie viel ein Mensch, der vollkommen auf sich gestellt ist und schon in der Kindheit von seinen Eltern im Stich gelassen wurde, überhaupt ertragen kann. […] ein gelungenes Psychodrama, das aufrüttelt.